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WIE WIRD DIE NATUR UNTER DEN FOLGEN ZU LEIDEN HABEN?

DIE VORHANDENEN BIOTOPE MIT ALL IHREN LEBEWESEN WERDEN SCHLICHT ZERSTÖRT !!!!



Auch hinsichtlich der Umwelt gäbe es bei Umsetzung der Pläne ernstzunehmende Auswirkungen:


Bodenversiegelung

Unwiderbringlicher Verlust fruchtbaren Bodens. Der Boden wird seine Funktionen im Naturhaushalt (Lebensraumfunktion, Puffer- bzw. Filterfunktion) verlieren, die natürliche Bodenentwicklung wird unterbunden.


Durch die Versiegelung freier Fläche wird Regenwasser nicht mehr frei versickern können, das Gebiet wird weitgehend der Grundwasserneubildung entzogen. Es wird somit zu einer Veränderung des Grundwasserspiegels kommen.


Ein weiterer Effekt der Teilversiegelung besteht in dem Verlust des hier vorhandenen Kaltluftentstehungsgebietes.

Negative Auswirkungen auf das Kleinklima sind zu erwarten.


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(GEFÄHRDETE) HEIMISCHE TIERARTEN

VIELLEICHT KONNTEN SIE EINIGE DIESER TIERE SCHON SELBST BEOBACHTEN?



Verlust der hier heimischen Arten:

Steinkauz (stark gefährdet), Feldsperling, Feldlerche (Rote Liste Kategorie 3, gefährdet), Schleiereulen, Spechte (v.a. Grünspecht - Rote Liste - Vorwarnliste) und viele andere Vogelarten

Zauneidechse (FFH Richtlinie Anhang IV, strenschützendeg zu  Art; BNatSchG - streng geschützt)

Blindschleiche (BNatSchG - besonders geschützt)

Ringelnatter (FFH Richtlinie Anhang IV, streng zu schützende Art; BNatSchG - streng geschützt)

Fledermäuse (Breitflügel-, Rauhaut-, Zwergfledermaus, Großer Abendsegler)

Feldhase (Rote Liste Kategorie 3)

Igel

Fuchs

Erdkröte

Kleiner Feuerfalter (und viele andere Tagfalter und Heuschrecken)

diverse Wildbienenarten

u.v.a.


Viele verschiedene Pflanzen, die Planfläche ist beispielsweise Lebensraum typischer Sand- und Magerrasenzeiger

Pflanzen (gefährdet nach Roter Liste Hessen):

Sand-Wicke

Kleines Filzkraut

Nelken-Schmielenhafer


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STREUOBSTWIESE


In dem geplanten Neubaugebiet befinden sich zwei Grundstücke mit einer Gesamtgröße von ca. 7.000 qm.

Auf diesen Grundstücken stehen insgesamt über 200 Obstbäume verschiedenster Höhen- und Altersstrukturen (teilweise bis zu 60 Jahren) sowie als Heckenstruktur gepflanzte Fichten. Diese Streuobstwiesen mit biotopischem Charakter werden im Umweltbericht zum geplanten Neubaugebiet in keiner Weise erwähnt, würden jedoch dem Neubaugebiet zum Opfer fallen.


Entsprechend der Definition von Streuobstwiesen des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen mit Obstbaumreihen von mindestens 10 Bäumen je 0,15 Hektar, entsprechen diese Grundstücke der Definition Streuobstwiese.


Die Begriffswahl der Streuobstwiese wird zusätzlich durch folgende Punkte unterstützt:

Die Unternutzung erfolgt durch Mahd. Auch ist auf diesen Grundstücken, entsprechend dem Charakter von Streuobstwiesen, ein struktur- und artenreicher Lebensraum feststellbar.


Regelmäßig auf diesen Flächen anzutreffen sind unter anderem folgende Tierarten:

Fledermäuse, Steinkauz, Fuchs, Maulwurf, Blindschleichen, verschiedene Specht Arten, vor allem der Grünspecht, Tauben, Hornissen, Zaun-Eidechse

Auf einer der beiden Streuobstwiesen ist ein Weiher vorhanden. Im Bereich dieses Weihers kann man zusätzlich folgende Tier- und Pflanzenarten feststellen: Reiher, Kröten, diverse Libellen- & Schmetterlingsarten, Schlüsselblume


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