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VERLUST DER LANDWIRTSCHAFTLICHEN, OBSTANBAU- UND GARTENFLÄCHEN



Dies stellt eine Belastung aller vom Flächenverlust Betroffenen dar. Wo kann der Verlust der Fläche kompensiert werden, evtl. werden neue Flächen weiter von den Betriebs- oder Wohnstätten entfernt sein, der Druck auf andere Flächen und Biotope wird wachsen.






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STREUOBSTWIESE


In dem geplanten Neubaugebiet befinden sich zwei Grundstücke mit einer Gesamtgröße von ca. 7.000 qm.

Auf diesen Grundstücken stehen insgesamt über 200 Obstbäume verschiedenster Höhen- und Altersstrukturen (teilweise bis zu 60 Jahren) sowie als Heckenstruktur gepflanzte Fichten. Diese Streuobstwiesen mit biotopischem Charakter werden im Umweltbericht zum geplanten Neubaugebiet in keiner Weise erwähnt, würden jedoch dem Neubaugebiet zum Opfer fallen.


Entsprechend der Definition von Streuobstwiesen des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen mit Obstbaumreihen von mindestens 10 Bäumen je 0,15 Hektar, entsprechen diese Grundstücke der Definition Streuobstwiese.


Die Begriffswahl der Streuobstwiese wird zusätzlich durch folgende Punkte unterstützt:

Die Unternutzung erfolgt durch Mahd. Auch ist auf diesen Grundstücken, entsprechend dem Charakter von Streuobstwiesen, ein struktur- und artenreicher Lebensraum feststellbar.


Regelmäßig auf diesen Flächen anzutreffen sind unter anderem folgende Tierarten:

Fledermäuse, Steinkauz, Fuchs, Maulwurf, Blindschleichen, verschiedene Specht Arten, vor allem der Grünspecht, Tauben, Hornissen, Zaun-Eidechse

Auf einer der beiden Streuobstwiesen ist ein Weiher vorhanden. Im Bereich dieses Weihers kann man zusätzlich folgende Tier- und Pflanzenarten feststellen: Reiher, Kröten, diverse Libellen- & Schmetterlingsarten, Schlüsselblume


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