• G/S •

- Juni 2019 -

"Vernichtung von Ackerfläche!

Ganz Deutschland baut und vernichtet täglich ca. 80-100 Fußballfelder an Natur und Ackerfläche. Wohin soll das führen?

Auch Rodenbach will landwirtschaftliche Fläche vernichten und ein Neubaugebiet darauf erschließen.

Rodenbach hat eine Gesamtfläche von 1673 ha, davon sind über die Hälfte (897 ha) Waldfläche.

Die bebaute Fläche mit Verkehrsfläche ist schon grösser als die landwirtschaftliche  Fläche.

Die hiesigen Bauern kämpfen um Ihre Existenzen, wenn immer mehr Ackerland versiegelt wird. Auch in unseren Nachbargemeinden Erlensee und Langenselbold ist dies so. Das geplante Neubaugebiet soll ein Plus von ca. 17% der jetzigen bebauten Gemeindefläche betragen.

Wir möchten immer mehr Bio- Produkte haben, machen uns aber keine Gedanken, dass der Bio Bauer mehr Fläche braucht als der konventionelle Anbau. In Deutschland gehören nur noch 30% der Wiesen und des Ackerlands  den Bauern, die diese bearbeiten. Somit haben Investoren leichtes Spiel, diese zu kaufen, ein Ausverkauf der Natur.  Wann versteht der Mensch, dass er ohne landwirtschaftliche Fläche nicht leben kann.

Wir brauchen freie Flächen und bewirtschaften Flächen als Rückzugsgebiet und Nahrungsquelle für viele Tierarten.

Da die Fläche für unsere Nahrung bald nicht mehr reichen wird, wird schon in Amerika und Israel Fleisch aus dem Labor gezüchtet „ Clean Meat“. Möchten wir dies haben?

Wir sind entsetzt über das Bienensterben (Insekten), aber vernichten weiterhin Natur. In dem geplanten Baugebiet befindet sich eine große Streuobstwiese, von ca.7 ha, die für die Insekten enorm wichtig ist.

Die Politik spricht immer vom Erhalt von Natur und Landschaft sowie eine umweltgerechte Entwicklung in den Naturräumen des Main-Kinzig Kreises und im Land, aber das Gegenteil erleben wir täglich.

Die Fläche südlich der Adolf Reichwein Straße (geplantes Baugebiet), ist für Rodenbachs Luftaustausch – Kaltluft  sehr wichtig!"



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• S/H •

- Juni 2019 -

"Naherholungsgebiet erhalten!

In Rodenbach haben wir ein sehr schönes Naherholungsgebiet, südlich der Adolf- Reichwein- Straße. Doch dieses ist in Gefahr, es soll dort ein Neubaugebiet entstehen!

Täglich gehen dort viele Menschen spazieren, da es das einzige Gebiet in Rodenbach ist, in dem man kleine aber auch größere Runden in der Natur gehen kann. In der Au ist es sehr laut, durch die Autobahn und den Bahnverkehr, vorher muss man erst einmal über die Bahnbrücke kommen, um die eine größere Runde zu laufen. In der Leer, sind die Wege zum Teil sehr steil und teils schlecht zum spazieren gehen. Daher ist das Naherholungsgebiet süd. Adolf-Reichwein Straße so wichtig, für ältere Menschen, diese auch mit Rollator oder Rollstuhl, diese Wege benutzen können. Viele Jogger, junge Familien mit Kinderwagen und Radfahrer sieht man hier täglich. Leute die mit Ihren Hunden“ Gassi gehen“ nutzen dieses Gebiet oft. Kinder lassen Ihre Drachen dort steigen, es ist schön solche Sachen zu sehen.

Nicht alle Menschen wollen im Wald Erholung finden, sondern Sonne genießen, Natur erleben und entschleunigen. Da es in letzter Zeit, immer mehr psychisch Kranke Menschen gibt, ist dieses Idyll sehr wichtig, um Kraft zu tanken. Aber was zählt der Mensch, gegen den Profit!"



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• G/S •

- Juni 2019 -

"Der Ärger ist vorprogrammiert!

Viele Gemeinden lagern Ihre Sportstätte außerhalb der Wohngebiete an, um Ärger wegen Lärm zu vermeiden. Rodenbach hat den Sportplatz, die TGS Halle, den Hundeverein und den Schützenverein außerhalb. Doch jetzt soll ein Neubaugebiet, diesen Sportstätten entgegen gebaut werden. In diesen Vereinen wird oft trainiert, da entsteht nun mal Lärm, und der Ärger ist vorprogrammiert. Die Vereine können sich kaum wehren, da die Plätze der Gemeinde gehören, oder sind auf Erbpacht-Fläche befinden. Viele Neubaubesitzer sehen den Lärm als nicht zumutbar, dann gibt es Streitigkeiten, wie z.B. in der Erfurter Straße. Auch ein Aussiedlerhof ist beim Neubaugebiet Südlich der Adolf-Reichwein-Straße betroffen. Dieser hat vor vielen Jahren extra an den Ortsrand gebaut, um Konflikte zu vermeiden. Bei der restlichen landwirtschaftlichen Fläche, gibt es auch manchmal Geruchsbelästigungen, durch das Ausbringen von Gülle. Die jetzigen Anwohner leben gut damit. Die neuen Bürger auch? In diesem Gebiet, sind auch nebenerwerbliche Bauern tätig. Ein Bauer ist täglich auf seinem Feld. Wenn man diesem den Acker nimmt, verliert er seinen Lebenssinn. Ich kann nicht verstehe, das ehemalige Landwirte, die wissen, wie wichtig Ihre „Scholle“ ist, das Neubaugebiet unterstützen. Eines ist jetzt schon sicher, die jetzigen Anwohner, lassen sich nächtliche Anlieferungen für den geplanten Vollversorger nicht gefallen. Als diese Häuser und Wohnungen gebaut wurden, mit optimaler Ausrichtung (Balkon nach Süden), war ein Baugebiet südlich der Adolf Reichwein Str. noch lange nicht im Gespräch. Ideal ist dort der Landeplatz für den Rettungshubschrauber, der in  Rodenbach öfter im Jahr im Einsatz ist. Ich halte ein weiteres Neubaugebiet in Rodenbach für absolut unnötig, den die Entwicklung der Einwohnerzahlen, zeigt dies deutlich!

Als ich 1988 Rodenbach kennen lernte, waren es 11376 Einwohner, im Jahre 1996 hatte Rodenbach 11751 Einwohner, dann kamen die Neubaugebiete, die Steinheimer Str., Auheimer Str., anschließend die Paul Hindemith Str. und einen Teil des Nordrings und als nächstes die Erfurter Str., jetzt kommen noch die Häuser bei der Gärtnerei Strutt dazu. Trotz diesen großen Flächen (viele Hektar) ist die Einwohnerzahl enorm gesunken, auf 11207 (Stand 30.06.2018)

Dies bedeutet doch, wir fördern mit jedem Neubaugebiet den Lehrstand im Ort, der hier sehr hoch ist, sowie auch das Landsterben. Ein Neubaugebiet fördert doch nur die pro Kopf qm Zahl, und das auf Kosten von Landfraß. Stoppt endlich den Landfraß!

In Rodenbach wohnen viele Pendler, die Ihren Einkauf auf dem Weg zur oder von der Arbeit erledigen, deshalb ist der geplante Vollversorger ein tot geborenes Kind( wir erinnern uns an die Ladenstraße.). Wer nimmt schon einen Umweg in Kauf, wenn er direkt an Einkaufsmöglichkeiten vorbei kommt.

Rodenbach könnte viel tun, für den Erhalt der Artenvielfalt, mit Blühstreifen oder Blühferdern und mehr tun für den Umweltschutz, dann würde auch „Natürlich Rodenbach“ weiterhin gelten."



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• G/A •

- Mai 2019 -

"Natürlich Rodenbach? Schön, dass man sich seitens der Gemeindevertretung um blühende Vorgärten bemüht, sich Sorgen um unsere Singvögel macht aber auf der anderen Seite wertvolles Ackerland unter Asphalt und Beton beerdigen will.

Mittlerweile sollten der/die Bürger/innen schon durch alarmierende Nachrichten, was das Artensterben betrifft, informiert sein. Aber ich denke, dass die Gleichgültigkeit bzw. Rücksichtslosigkeit immer noch überwiegt, wie ich täglich beobachten kann. Der schlichte Hinweis aus dem Umweltbüro, dass Setz- und Brutzeit herrscht bringt uns auch nicht weiter denn, spricht man Hundehalter/innen (nicht pauschal) an, erntet man Unverständnis (mindestens). Hunde dürfen weiterhin in die Äcker und Wiesen koten bzw. darin herumtoben und die letzten Feldhasen hetzen oder die Gelege der Bodenbrüter z.B. der Feldlerche (Vogel des Jahres) zerstören. Da hilft auch die Hunde-Spielwiese nichts, obwohl sie bequem mit dem Auto zu erreichen ist.

Natürlich bleiben, Rodenbach? – noch ist es kein Neubaugebiet. Zwar wurde das Gelände südlich der A.-Reichwein-Str. einem Treuhänder (ZSE Immobilien) übergeben. Aber lt. »Hanauer Anzeiger« vom 28.02. werden die ca. 70 Eigentümer/innen (der Hauptausschuss spricht mittlerweile von 100!) erst in der nächsten Eigentümer/innen-Versammlung (nicht öffentliche Sitzung?!) ausführlich informiert. Es ist zu erwarten, dass bei dieser Gelegenheit auch Zahlen bezüglich des Erwerbs der Grundstücke auf den Tisch kommen, man darf gespannt sein. Der geplante Vollversorger wird sicher nicht geneigt sein Mondpreise zu bezahlen und was das Gesundheitszentrum betrifft: Welcher ansässige Arzt/Ärztin wird seine angestammte Praxis verlassen bzw. welcher Arzt will heute noch auf’s Land? Der Bevölkerungszuwachs erfordert auch die Erweiterung der Schule (Lehrer/innen-Mangel), klar, ein neuer Kindergarten ist heute schon erforderlich und es fehlen Deutschland weit Betreuer/innen und Erzieher/innen. Im Rathaus denkt man natürlich auch an »junge Familien« und glaubt fest an einen Quadratmeterpreis von 7,50 € für eine Sozialwohnung, und wer bezahlt den Rest? In einer Anzeige im »Rodenbach Kurier« ruft jemand für 89 Quadratmeter (renoviert, kein Neubau) 900 € kalt auf. Wer glaubt, wie der Bürgermeister behauptet, dass die Gemeinde dafür keinen Cent in die Hand nimmt, der glaubt auch, dass die Erde eine Scheibe ist. Die Vorstellung, dass das Bauvorhaben in Teilabschnitten verwirklicht werden kann ist ebenso absurd. Oder will man den Anwohnern jahrelangen Baulärm und Baustellenverkehr zumuten? Die Verkehrssituation innerorts ist schon chaotisch genug und die Zunahme an der A.-Reichwein-Straße wird dieses Problem noch verschärfen, unter anderem durch den Vollversorger.


Noch ein Wort an Frau Backhaus-Arnold:

Sie merken in Ihrem Kommentar vom 21.03. an, dass die Bebauung südlich der A.-Reichwein-Straße in Rodenbach nach Auskunft von Herrn Bürgermeister Schejna keine ad hoc-Entscheidung sei. Ihre Ferndiagnose in allen Ehren. Aber in Rodenbach geht halt nicht alles im Formel1-Tempo. Jetzt auf die Idee zu kommen, wo die Immobilienpreise jenseits von gut und böse sind? Wie war das noch mit dem Gemeinwohl? Die Lebensqualität in Rodenbach ist aufgrund des kontinuierlich zunehmenden Flugverkehrs ohnehin schon reichlich strapaziert. Es geht uns auch nicht um einen unverbaubaren Fernblick sondern darum, dass nicht wieder Ackerland asphaltiert bzw. betoniert wird."



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• K/K •

- Oktober 2018 -

"Die vorhandenen Nahversorger sind aus meiner Sicht vollkommen ausreichend und heute noch lange nicht ausgelastet,was man gerne mal ausprobieren kann. Unter der Woche herrscht hier nämlich keine besondere hohe Auslastung – also kein Grund in Niederrodenbach weitere Einkaufsmöglichkeiten generieren zu wollen!"


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• G/A •

- August 2018 -

Vielfalt statt Einfalt – Natur gegen Asphalt und Beton!

Noch sind sie da, vorausgesetzt wir bemerken sie überhaupt, unsere Mit-Lebewesen, die sich auf dem verbliebenen Ackerland der Gemeinde Rodenbach tummeln, die sich rühmt natürlich zu sein. Allerdings, Hunde dürfen hier frei ihren Geschäften nachgehen und einige Halter stört es auch nicht, wenn sie in bestellten Feldern toben oder Feldhasen aufstöbern, selbst die Hundespielwiese, die bequem mit dem Auto zu erreichen ist ändert daran wenig und die Hinterlassenschaft bleibt des öfteren liegen, obwohl Beutel verfügbar sind.

Bundesweit wütet der Flächenfraß und täglich verschwinden laut Bundes- Umweltamt rund 60 Hektar Ackerland (das sind ca. 85 Fußballfelder) unter Beton oder Asphalt, wobei nicht einmal durch Wohnungsbau die meiste Landschaft verbraucht wird, sondern durch Gewerbegebiete, Umgehungsstraßen und Logistik- Zentren sowie Autobahnen, die dann dem immer mehr zunehmenden Verkehrsaufkommen hinterher hinken, die zentrale Lage Deutschlands wird diese Belastung niemals bewältigen können. Mittlerweile hat es dieses Thema sogar bis in die SÜDDEUTSCHE und den SPIEGEL geschafft. Einmal versiegelt – für immer verloren – selbst wenn man irgendwo in Mecklenburg-Vorpommern Ausgleichsflächen schafft, die dann unter der Intensiv-Landwirtschaft, genannt Agrarwüste, mit ihren Umweltproblemen leiden, verseucht mit Antibiotika-belasteter Gülle, Herbiziden und Pestiziden – für die meisten Lebewesen kein guter Platz zum Überleben. – Ein Gewinn für einige Wenige, ein großer Verlust für alle Anderen.

Wir haben es selbst in der Hand wie weit wir uns noch von der Natur entfernen wollen. Natürlich (bleiben!), Rodenbach.


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• T/R •

- Oktober 2018 -

"Ich befürworte absolut die Bauinitiative in Hanau Wolfgang, wo aus den alten Kasernen der Amerikaner neue Wohnprojekte umgesetzt werden. Allein in der Pioneer-Kaserene soll Wohnraum für 4000 bis 5000 Menschen entstehen!!!

Ich stehe dahinter, weil hier die Fläche sowieso bereits versiegelt ist... "



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• K/K •

- Oktober 2018 -

"Jede Gemeinde ist bestrebt darin Verkehr, Lärm und damit verbunden Umweltbelastung so klein wie möglich zu halten. Grünflächen werden angelegt und alles menschenmögliche wird getan, um zu verhindern, dass die Bevölkerung unnötigen Alltagsgefahren / Belastungen ausgesetzt wird!"



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• T/R •

- Oktober 2018 -

"Ich mache mir hauptsächlich Sorgen um das erhöhte Straßenverkehrsaufkommen! Ich befürchte dass sich viel mehr Autos durch die Wohnstraßen wie zum Beispiel in der Alzenauerstraße, Vorm Stichel, in der Gartenstraße, in der Gartel, durch die Buchbergstraße drängeln werden, als wie es jetzt zeitweise schon der Fall ist... Und die Gemeinde denkt über dieses Problem überhaupt nicht nach..."


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